F 104G Starfighter

 

Der Starfighter gehörte zu den bekanntesten Flugzeugen der bundesdeutschen Luftwaffe.

Die Erstausstattung der Luftwaffe erfolgte noch mit bei der Einführung überholten Flugzeugtypen. So begab man sich schon recht bald auf die Suche nach einem Flugzeug, das als Jäger und Jagdbomber eingesetzt werden konnte. In den USA wurde man fündig, die F 104 Starfighter von Lockheed sollte der neue Flieger werden. Allerdings war die F 104 ein ausgesprochener Schönwetterjäger mit beeindruckenden Leistungen. Aber er entsprach leider nicht ganz den Wünschen der Luftwaffe. Aber durch einige Änderungen konnte das Problem gelöst werden. Der geänderte Typ bekam die Baureihenbezeichnung F 104G, wo bei das G für Germany stand. Der Sternenkrieger verwandelte sich aus einem einfachen Triebwerk mit Hülle in eine komplizierte Maschine, die den Piloten viel und manchmal auch zu viel abverlangte. Der Sternenkrieger kam als Hoffnungsträger in die Luftwaffe und entwickelte sich zum Albtraum. Die Beschaffung und Einführung brachte die Öffentlichkeit auf die Palme, der Spiegel erfand den Starfightskandal, der im Endeffekt auch den damaligen Verteidigungsminister zum Rücktritt veranlasste. Die Absturzserie verschaffte den Flieger Namen wie :"fliegender Sargnagel" oder "Witwenmacher". Erst eine Kommission der Luftwaffe konnte nach der Einführung von verbesserten Systemen und geänderten Abläufen und Vorschriften, die Unfallzahlen merklich nach unten drücken. Insgesamt flog der Starfighter über 20 Jahre im Dienste der Luftwaffe.

Im nach herein bleibt nur die Erkenntnis: "Erst der Starfighter machte die Luftwaffe zu dem, was sie heute ist!"