Einsatzleitfahrzeuge

Zitat Wikipedia:

Ein Einsatzleitwagen (kurz: ELW) ist in Deutschland ein Einsatzfahrzeug, das der Führung und Koordination von taktischen Einheiten der Feuerwehr, des THW, der Polizei oder anderer Hilfskräfte dient. Dementsprechend verfügen die meisten Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben über Einsatzleitwagen.

Kommandowagen

Zitat Wikipedia:

Der in der DIN 14 507 Teil 5 genormte Kommandowagen (KdoW) ist ein Führungsfahrzeug für kleinere Einsätze. Es dient vor allem dem Transport von Führungskräften bzw. auch als deren Dienstfahrzeug. Dieses Fahrzeug sollte als selbstständiger und einzelner Leitwagen nur zur Koordination kleiner Einsätze genutzt werden. De facto wird es aber empirisch hauptsächlich von Führungskräften größerer Feuerwehren oder Einheiten verwendet.

Da es sich hierbei in der Regel um einen Pkw bzw. einen Kombi handelt, erreicht ein Kommandowagen deutlich höhere Geschwindigkeiten als herkömmliche Einsatzfahrzeuge auf Lkw-Basis. Dies ermöglicht einem Einsatzleiter bereits an der Einsatzstelle einzutreffen und diese zu erkunden, bevor weitere Kräfte eintreffen und instruiert werden müssen. Aufgrund des föderalistischen Staatsaufbaus existiert kein einheitlicher Funkrufname für dieses Fahrzeug. Seine Sonderbeladung besteht in der Regel aus Atemschutzgeräten, Funkgeräten, Handscheinwerfern, Führungsmaterialien und Winkerkellen. Das maximal zulässige Gesamtgewicht beträgt laut Norm 3,5 Tonnen (mindestens aber 1,7 Tonnen).

Zitat Feuerwehr Lüneburg:

Der Kommandowagen (KdoW) ist das Einsatzfahrzeug des Brandmeisters vom Dienst. Dieser fährt damit zu allen Einsätzen.

Info zu dem oberen Fahrzeug

Funkrufname

Florian Lüneburg 10-10-10

Fahrgestell

Audi Q5 2.0 TDI quattro

Baujahr

2011

Indienststellung

2011

Außerdienststellung

-/-

Hubraum

1968 cm³

Leistung

105 kW / 143 PS

Länge

-/-

Breite

-/-

Höhe

-/-

Radstand

-/-

Zul. Gesamtgewicht

2,36 t

Besatzung

1

Aufbau

Audi Behördenausbau

Ausstattung

  • Telefon
  • Türöffnungsgerät (Zieh-Fix)
  • Navigationsgerät
  • Einsatzunterlagen

Einsatzleitwagen 1

Zitat Wikipedia:

Der in der DIN 14507 Teil 2 genormte Einsatzleitwagen 1 (ELW 1) ist das Standard-Führungsfahrzeug vieler Feuerwehren. Bei Einsätzen bis zu mittlerem Umfang kann er eine Einsatzleitung beherbergen und unterstützen. Viele Berufsfeuerwehren und zahlreiche Freiwillige Feuerwehren haben den Einsatzleitwagen 1 in ihrer Alarm- und Ausrückeordnung als Führungsfahrzeug eines Löschzugs vorgesehen.

In der Regel dienen Kleinbusse oder Kleintransporter als Fahrgestell für diese Fahrzeuge, da diese deutlich mehr Arbeits- und Sitzfläche ermöglichen als Pkw. In seinem Inneren befinden sich dann in der Regel Sitzbänke mit einem Tisch sowie mehrere Funkgeräte. Die Sonderbeladung dieses Fahrzeugs variiert stark mit den örtlichen Gegebenheiten. Das maximal zulässige Gesamtgewicht beträgt laut Norm 4 Tonnen.

Nach der Empfehlung der Innenministerkonferenz (IMK) 1994 trägt das Fahrzeug den Funkrufnamen ../11/... In Bayern lautet die Teilkennziffer für ELW 1 im BOS-Funk 12.

ELW 1 

Zitat Feuerwehr Heide:

Der Einsatzleitwagen dient der Führung und Koordination des Einsatzes am Einsatzort. Er verfügt über drahtlose Kommunikationseinrichten (Funk digital und analog, Telefon, Fax und Internet) und verschiedene Führungsmaterialien.
Unser Fahrzeug hat einen Besprechungsraum und einen separaten Funkraum. Diese sind mit einer Durchreiche verbunden. Auch im Besprechungsraum ist eine Kommunikations-abwicklung möglich. Durch seinen kleinen mitgeführten Stromerzeuger kann der ELW auch abseits des direkten Einsatzgeschehens autark betrieben werden.

Info zu dem oberen Fahrzeug

Funkrufname

Florian Dithmarschen 10-11-01

Fahrzeug

Mercedes-Benz Sprinter 316 CDI KA mit 120 kW

Baujahr

2011

Indienststellung

21.05.2012

Fahrgestell

3,88t Straße

Ausbauhersteller

GSF Sonderfahrzeugbau

Länge

6,94 m

Breite

2,00 m

Höhe

2,72 m

Radstand

4,33 m

Besatzung

1/1/2 (insgesamt 7 Sitzplätze die während der Fahrt genutzt werden können)

Ausstattung

  • Besprechungsraum mit 5 Sitzplätzen, die auch während der Fahrt genutzt werden können.
  • separater Funkraum mit 2 Sitzplätzen, diese können während der Fahrt nicht genutzt werden.
  • zwei digitale Funkgeräte im Festeinbau für den TMO-Betrieb mit jeweils einer abgesetzten Sprechstelle
  • zwei 4 m Funkgeräte Festeinbau mit jeweils einer abgesetzten Sprechstelle
  • zwei digitale Funkgeräte im Festeinbau für den DMO-Betrieb
  • zwei 2 m Funkgeräte Festeinbau
  • sechs digitale Handsprechfunkgeräte Motorola MTP850
  • sechs 2 m Handsprechfunkgeräte
  • vier Adalit-Handlampen in LED-Technik
  • Telefonanlage (GSM) mit zwei Festtelefonen und zwei mobilen DECT-Telefonen
  • Multifunktionsfarblaserdrucker (faxen, kopieren, drucken)
  • zwei PC-Arbeitsplätze mit Internetanschluss und Server im Funkraum
  • Vorbereitung für abgesetzten Arbeitsplatz im Besprechungsraum
  • Rückfahrkamera
  • Navigationsgerät
  • Durchsagen und Radioaufschaltung auf die Außenlautsprecher
  • Stauraum für Feuerwehrpläne, Hydrantenplänen, Stadtplänen usw.
  • 6 kg Pulverlöscher
  • 6 kg Kohlendioxidlöscher
  • Klimaanlage und Standheizung
  • Externer Stromanschluss über Rettbox
  • DCF Digitaluhren
  • Stromerzeuger mit 3 kVA Leistung

 

Einsatzleitwagen 2

Zitat Wikipedia:

Der in der DIN 14507 Teil 3 genormte Einsatzleitwagen 2 ist zur Koordination mittlerer und größerer Einsätze der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes ausgerichtet. Er kann eine ganze Führungsgruppe bei ihrer Arbeit unterstützen, was etwa beim Einsatz eines Verbandes oder mehrerer taktischer Einheiten in einem größeren Einsatzgebiet oder aber auch bei der Koordination verschiedener Hilfsorganisationen bei einem einzigen Einsatz nötig wird. Je nach Ausstattung können manche Einsatzleitwagen 2 eine Leitstelle bei einem Ausfall provisorisch ersetzen. Der ELW 2 besitzt zurzeit laut Norm ein maximales Gesamtgewicht von 16 t.

Ein Einsatzleitwagen 2 verfügt neben der Fahrerkabine über einen Besprechungs- und einen Funkraum, wobei letztere voneinander getrennt sein müssen. Der Funkraum verfügt dabei über mindestens drei vollwertige Fernmelde-Arbeitsplätze, der Besprechungsraum über mindestens fünf Sitzplätze. Zur funktionsbezogenen Nutzung eines ELW 2 sind mindestens sechs Besatzungsmitglieder (1 Sichter, 4 Funker, 1 Techniker) zuzüglich Einsatzleiter und sein Stellvertreter notwendig. Deshalb sind Einsatzleitwagen 2 in der Regel auf die Fahrgestelle von Bussen oder Klein-Lkw aufgebaut.

Der Funkrufname des ELW 2 ist entsprechend der Empfehlung der Innenministerkonferenz von 1994 fast flächendeckend die ../12/... In Bayern haben ELW 2 die Teilkennziffer 13. Zur Sonderbeladung des Fahrzeugs gehören neben den üblichen Führungs- und Sicherungsmitteln auch Handlautsprecher, Fernglas, Spaten, sowie eine umfangreiche Kommunikationstechnik. Letztere besteht mindestens aus jeweils drei Funkgeräten für das 2-m- und das 4-m-Band sowie das TETRA BOS Funknetz, Mobiltelefon, Fax, Internetanschluss, Tonbandgeräten, Antennen und vielem mehr.

Zitat Feuerwehr Lüneburg:

Der Einsatzleitwagen (ELW 2) bildet bei größeren Einsätzen als Führungsmittel und dient der Kommunikation zwischen der Leitstelle und mit dem Einsatzleiter und allen weiteren am Einsatz beteiligten Führungskräften. Der ELW wird von Mitgliedern der Kommunikations-gruppe besetzt.

Info zu dem oberen Fahrzeug

Funkrufname

Florian Lüneburg 10-12-50

Fahrgestell

VW LT 35 TDI

Baujahr

2001

Indienststellung

2001

Außerdienststellung

-/-

Motor

OM 906 Reihen-6-Zylinder Dieselmotor

Hubraum

2461 cm³

Leistung

80 kW / 109 PS bei 3.700 1/min

Länge

5.59 m

Breite

1,93 m

Höhe

2,90 m

Zul. Gesamtgewicht

3,2 t

Besatzung

1 + 3

Aufbau

Eigenleistung

Ausstattung

  • Telefon
  • Telefax
  • Einsatzunterlagen
  • Gefahrstoffdatenbank
  • Funkausstattung
  • EDV
  • Navigationsgerät
  • Stromerzeuger
  • Fernglas