Löschfahrzeuge

Zitat Wikipedia:

Ein Löschfahrzeug ist ein Feuerwehrfahrzeug, das primär zur Brandbekämpfung ausgelegt ist:

  • in Deutschland als Oberbegriff für verschiedene Typen von Feuerwehrfahrzeugen.

KLF – Kleinlöschfahrzeug

Zitat Wikipedia:

Das Kleinlöschfahrzeug (Abkürzung: KLF) ist ein in Deutschland genormtes  Feuerwehr-fahrzeug mit einer zulässigen Gesamtmasse von maximal 4,75 Tonnen. Es darf in seiner neuen Version (Norm Ende 2012) nicht mehr mit dem Führerschein Klasse B gefahren werden. Mit dem inzwischen bundesweit eingeführten Feuerwehrführerschein darf auch ein Inhaber der Führerscheinklasse B weiterhin ein solches Fahrzeug führen. Die genaue Umsetzung ist jedoch Sache der Länder.

Das Kleinlöschfahrzeug dient überwiegend zur Brandbekämpfung.  Das Kleinlöschfahrzeug soll besonders bei kleineren Feuerwehren  Verwendung finden und mit den mitgeführten 500 Liter Löschwasser die selbstständige Bekämpfung von Kleinbränden unabhängig von einer externen Löschwasserversorgung ermöglichen, welches mit den bei solchen Feuerwehren zuvor häufig eingesetzten TSF nicht möglich war. Das Fahrzeug ist nur mit einer  Staffelbesatzung besetzt, kann aber mit der zur Gruppe ergänzten Besatzung als selbstständige taktische Einheit agieren. Das Kleinlöschfahrzeug ist in DIN 14 530 Teil 24 genormt.

 

Feuerwehrtechnische Beladung:

Auf dem Kleinlöschfahrzeug befindet sich die unten aufgeführte feuerwehrtechnische Beladung zur Brandbekämpfung inklusive einer Tragkraftspritze PFPN 10-1000. Daneben verfügt das Fahrzeug über einen Tank mit einem Inhalt von mindestens 500 Liter Wasser. Dieser Tank kann durch einen kurzen, formstabilen B-Schlauch direkt an die mitgeführte Pumpe angeschlossen werden. Die Beladung entspricht im Wesentlichen der eines TSF, hinsichtlich der Schläuche und Armaturen der eines TSF-W.

Teil

Anzahl

Pressluftatmer ohne Atemanschluss

4

Atemanschluss (Vollmaske)

4

Druckschlauch B-20

10

Druckschlauch C-15

9+2 (Einrichtung zur schnellen Wasserabgabe)

D-Druckschlauch (Rollschlauch in Schnellangriffstasche)

1

D-Hohlstrahlrohr

1

Strahlrohr CM oder Hohlstrahlrohr

3+1 (Einrichtung zur schnellen Wasserabgabe)

Strahlrohr BM/Hohlstrahlrohr B

1

A-Saugschlauch

4

A-Saugkorb

1

Schutzkorb A (Draht oder Kunststoff)

1

Verteiler BV oder BK

1

Übergangsstück B–C

2

Übergangsstück C–D

1

Standrohr

1

Schlüssel für Unterflurhydrant

1

Schlüssel für Überflurhydrant

1

Schachthaken mit Kette

1

Kupplungsschlüssel ABC

3

Seilschlauchhalter 1600

3

Fangleine F30 im Fangleinenbeutel

4

Arbeitsleine

1

Tragkraftspritze

1

Funkgerät 4-m-Band BOS (Festeinbau im Fahrzeug)/MRT (im Digitalfunk)

1

Handfunkgerät 2-m-Band BOS/HRT (im Digitalfunk)

4

Leiter (Steckleiter/Schiebleiter)

4-teilige Steckleiter

Nageleisen

1

Feuerwehraxt FA

1

Stechschaufel

1

Stoßbesen

1

Bügelsäge

1

Brechstange

1

Handscheinwerfer

4

Winkerkelle/Anhaltestab (optional)

1

Warndreieck nach StVZO

2

Abschleppseil

1

Fahrzeugverbandkasten

1

Info zu dem oberen Fahrzeug

Erstzulassung

21.12.2013

Fahrgestell

Opel Movano

Höchstgeschwindigkeit

100 km/h

Hubraum

2299 cm³

Leistung

150 PS

Sitzplätze

6

Zul. Gesamtgewicht

4750 kg

Wassertank

500 l

Besonderheiten

  • Aufbau: Ziegler
  • Indienststellung: 2013
  • Tragkraftspritze: ZL1500 Jöhstadt

Stationiert

Bis30.06.2020 LG Altenhain

Ab 07.08.20 Ortsfeuerwehr Mühlbach / Hausdorf

Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank (TSF-W)

Info zu dem oberen Fahrzeug

Funkrufname

Florian Hannover Land 11-41-24

Fahrzeugtyp

MAN - LE8.150

Baujahr

2006

PS/KW

155/114

Hubraum

4580 cm³

Besatzung

1/5 (Staffel)

Aufbauhersteller

Ziegler

Zul. Gesamtgewicht

7.499 kg

Das TSF-W hat seine Hauptbereiche in der Brandbekämpfung. Dazu stehen ca. 1000 Liter Löschwasser zur Verfügung. Ein Atemschutztrupp kann sich während der Fahrt ausrüsten.

Erwähnenswert sind hier der Lichtmast, der Stromerzeuger, die Kettensäge, die Wärmebildkamera und ein tragbarer Rauchschutzvorhang.

Vorstellung des TSF-W in bewegten Bildern von FeuerwehrWilli

TSF-W

Löschgruppenfahrzeug (LF)

Zitat Wikipedia:

Löschgruppenfahrzeug (kurz: LF) ist die Bezeichnung für einen Typ von deutschen Feuerwehrfahrzeugen unterschiedlicher Größenordnung. Namensgebendes Merkmal dieser Fahrzeuge ist eine Besatzung von neun Personen (ein Gruppenführer, acht Mannschaftsmitglieder = Gruppe), womit diese Fahrzeuge auch zur Stütze jeglicher Einsatztätigkeit der Feuerwehr werden. Die Beladung dieser Löschfahrzeuge ist schwerpunktmäßig auf  Brandbekämpfung  und Technische Hilfeleistung einfachen Umfangs ausgelegt und umfasst eine im Fahrzeug fest eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe, die vom Fahrzeugmotor angetrieben wird. Bei Einsätzen, die kompliziertere Technik erfordern, wird diese mittels Spezialfahrzeugen zur Einsatzstelle gebracht. Die feuerwehrtechnische Beladung ist für die taktische Feuerwehrgrundeinheit einer Gruppe ausgelegt.

 

Löschgruppenfahrzeuge gehören zu den vielfältigsten Fahrzeugen des deutschen Feuerwehrwesens. Ursprünglich wurden sie allein zur Brandbekämpfung konstruiert, moderne Varianten können jedoch nahezu das gesamte Spektrum anfallender Arbeiten abdecken. Neben den Gerätschaften zur Bewältigung der Aufgaben an der Einsatzstelle transportiert das Löschgruppenfahrzeug auch das dafür notwendige Personal dorthin, welches typischerweise aus einer Gruppe (d. h. 9 Personen: Maschinist, Melder und Gruppenführer sowie drei Trupps mit je Truppführer und Truppmann) besteht.

Löschgruppenfahrzeug LF 10

Titat Wikipedia:

Das Löschgruppenfahrzeug 10 (kurz: LF 10) ist das kleinste zurzeit genormte Löschgruppenfahrzeug im deutschen Feuerwehrwesen – DIN 14530 Teil 5. Das Fahrzeug ist gemäß aktueller Norm mit der üblichen Beladung zur Brandbekämpfung und Menschenrettung einschließlich einer vierteiligen Steckleiter (oder alternativ zwei Multifunktionsleitern), vier Pressluftatmer, eines Atemschutzüberwachungssystems sowie zweier Fluchthauben versehen. Darüber hinaus gehört auch eine Beladung zur Stromversorgung und zum Ausleuchtung der Einsatzstelle, ein Verkehrsunfallkasten, Schornstein-Werkzeugkasten, Druckbelüfter, Grobreinigungsmodul, eine Tauchpumpe TP 4/1, Säbelsäge sowie eine Motorsäge zur Pflichtausrüstung. Das LF 10 wird von einigen  Freiwilligen Feuerwehren vorgehalten, um es insbesondere für einen Erstangriff zu nutzen, bis weitere Feuerwehreinheiten größere Einsatzfahrzeuge heranführen. Dieser Fahrzeugtyp hieß früher LF 10/6 und besaß im Gegensatz zum aktuellen LF 10 ein Mindesttankvolumen von lediglich 600 l sowie eine geringfügig abweichende Standard-beladung. In Rheinland-Pfalz beträgt das Mindesttankvolumen für den Innenangriff allerdings 1.000 Liter. Mit der neuen Norm für ein LF 10 erübrigen sich diese Problemlagen.

Info zu dem oberen Fahrzeug

Funkrufname

Florian Nienburg 16-45-04

Fahrgestell

Mercedes-Benz Atego 918 AF

Baujahr

2005

Indienststellung

2005

Außerdienststellung

-/-

Hubraum

4249 cm³

Leistung

130 kW / 177 PS

Länge

-/-

Breite

-/-

Höhe

-/-

Radstand

-/-

Zul. Gesamtgewicht

10,5 t

Besatzung

1 + 8 Gruppe

Aufbau

Ziegler

Wassertank

1000 l

Schaummitteltank

-/-

Pumpe

-/-

Ausstattung

  • Allradfahrgestell
  • alle Spiegel elektr. beheizt und verstellbar
  • Umfeldbeleuchtung
  • Heck-Warnsystem Integro
  • 2 Pressluftatmer im Mannschaftsraum
  • elektrisch-pneumatischer Lichtmast
  • Stromversorgung Dynawatt 7kW
  • alle Handlampen und Handsprechfunkgeräte in Ladehalterungen

Bewegte Bilder von FeuerwehrWilli: LF 10

Löschgruppenfahrzeug LF 16-TS

Zitat Wikipedia:

Das Löschgruppenfahrzeug 16 mit Tragkraftspritze (kurz: LF 16-TS) war vor allem in den 1970er Jahren ein weit verbreitetes Löschfahrzeug. Es verfügte über einen Allradantrieb und hatte zuletzt eine zulässige Gesamtmasse von 9,5 Tonnen für die Katastrophenschutzversion. Nahezu alle dieser Fahrzeuge wurden vom Bund für den erweiterten Katastrophenschutz beschafft. Ende der 1990er Jahre wurde erwogen, die Norm im Rahmen der Typenreduzierung zurückzuziehen. Man entschloss sich aber, das Fahrzeug als Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz aufrechtzuerhalten. Der Typ ist mittlerweile durch das wasserführende LF 20 KatS ersetzt worden.

Das LF 16-TS verfügt nicht über einen eigenen Löschwasservorrat. Vielerorts wurde das Fahrzeug jedoch mit einer leistungsstärkeren Feuerlöschkreiselpumpe, die 2.400 l/min bei 8 bar und 3 Meter geodätischer Saughöhe fördert, und einer Tragkraftspritze, die 1.600 l/min bei 8 bar und 3 Meter geodätischer Saughöhe fördert, ausgerüstet. Ferner verfügt es über 600 m B-Schlauch und über 240 m C-Schlauch. Außerdem verfügt es über 120 l Schaummittel. Seine Ausrüstung war primär für die Brandbekämpfung und Löschwasserförderung ausgelegt.

Zwischen 1981 und 1992 konnte Ausrüstung nach dem Beladeplan 2 mit zusätzlichen Materialien zur Technischen Hilfeleistung wie Strom- und Beleuchtungsgerät, Tauchpumpe, Trennschleifer sowie hydraulisches Schneidgerät verladen werden. Die zulässige Gesamtmasse war dann nicht mehr auf 9 Tonnen, sondern auf 12 Tonnen oberbegrenzt. Auch in Hamburg wurden die LF 16-TS zusätzliche für technische Unfallhilfe ausgerüstet und trugen dort die Bezeichnung LF 16-TH. Die Berliner Feuerwehr verfolgte ein ähnliches Konzept. Die dortigen LF 16-TS mit entsprechender Zusatzbeladung wurden als LF 16-Z bezeichnet. Sowohl die Zusatzbeladung als auch die Tragkraftspritze wurden in Berlin auf einem austauschbaren Trägermodul vorgehalten, sodass das Fahrzeug je nach Einsatzlage wahlweise mit Tragkraftspritze oder Ausrüstung zur Technischen Hilfeleistung beladen werden konnten.

Info zu dem oberen Fahrzeug

Funkrufname

Florian MIN 13 LF16TS 1

Fahrgestell

Iveco-Magirus

Baujahr

1987

Indienststellung

1987

Außerdienststellung

-/-

Leistung

160 PS

Länge

-/-

Breite

-/-

Höhe

-/-

Radstand

-/-

Zul. Gesamtgewicht

9 t

Besatzung

1 + 8 Gruppe

Aufbau

Lentner

Pumpe

Feuerlöschpumpe 16/8 (1600 l/min.)

Ausstattung

  • TS 8/8

Löschgruppenfahrzeug LF 20-KatS

Zitat Wikipedia:

Das Fahrzeug ist gemäß DIN 14530-8 genormt und wird als LF 20 KatS abgekürzt. Wie auch der Vorgängertyp LF 16-TS wird es sowohl durch den Bund entsprechend dessen Typenblatts (das leicht von der DIN-Norm abweicht) als auch kommunal beschafft. Seine Beladung orientiert sich im Wesentlichen an der des Löschgruppenfahrzeugs 10 und umfasst mithin vier Pressluftatmer, ein Atemschutzüberwachungs-system, zwei Fluchthauben, einen 5 kVA-Stromerzeuger, eine umfangreiche Beleuchtungsausstattung, eine Tauchpumpe TP 4/1 sowie eine Motorsäge. Abweichend sind aber weder Schornstein-werkzeugkasten, Drucklüfter noch Säbelsäge verpflichtend. Eine vierteilige Steckleiter ist ohne Alternativmöglichkeit Pflicht. Ebenfalls sind im Unterschied zum LF 10 insgesamt 30 B-Schläuche à 20 Meter, eine Tragkraftspritze PFPN 10-1500 oder PFPN 10-2000, ein 5.000 Liter fassender Faltbehälter für Löschwasser, zwei Feuerpatschen, vier mineralölbeständige Wathosen, 9 Atemschutz-Kombinationsfilter sowie eine weitere speziell auf den Katastrophenschutz ausgerichtete Zusatzbeladung verlastet. Nach DIN-Norm verfügt das LF 20 KatS über einen Allradantrieb und darf maximal 16 Tonnen wiegen. Es kann speziell bei Großschadenslagen und zur Löschwasserförderung über lange Wegstrecken eingesetzt werden. Auf eine für Feuerwehrfahrzeuge übliche Benennung als LF 20/10-TS wurde verzichtet, um zu den bestehenden Normen keinen Zwischenschritt hinzufügen zu müssen. Früher wurde das Fahrzeug auch unter dem Namen  Löschgruppen-fahrzeug LF-KatS für den Katastrophenschutz geführt. Der Bund hat diese Bezeichnung für seine Fahrzeuge beibehalten; die Beladung unterscheidet sich leicht von der oben beschrieben: So ist beispielsweise eine Tragkraftspritze PFPN 10-1500 Pflicht und die Zahl der Wathosen auf drei reduziert. Fahrzeuge dieses Typs haben in der Bundes-ausführung obligatorisch Einzelbereifung, Allradantrieb und eine zulässige Gesamtmasse von 14 Tonnen.

Löschgruppenfahrzeug (LF 20/16)

Zitat Wikipedia:

Das Löschgruppenfahrzeug 20 (kurz: LF 20) ist in der DIN 14530 Teil 11 genormt. Es wird vor allem von mittleren und größeren Feuerwehren eingesetzt und dient hier sowohl als selbstständige Einheit der Bewältigung kleinerer Aufgaben oder als taktische Stütze eines Zugs bei größeren Einsätzen. Es verfügt über eine feuerwehrtechnische Beladung, die über die obige Ausstattung für ein LF 10 hinausgeht. Dazu gehören nach jüngster Normausgabe auch eine dreiteilige Schiebleiter, ein Sprungrettungsgerät, vier leichte Chemikalienschutzanzüge sowie zwei Schachtabdeckungen. Optional können beispielsweise eine Tragkraftspritze, ein Schaum-/Wasser-Werfer oder eine erweiterte Ausrüstung für Wasserschadenslagen auf diesem Fahrzeug verlastet sein. Das Fahrzeug verfügt über einen Allradantrieb sowie einen festverbauten Wassertank von 2.000 Liter Nennvolumen und darf nach aktueller Norm eine zulässige Gesamtmasse von bis zu 16 Tonnen besitzen. Das LF 20 hieß früher LF 20/16 und besaß damals einen Wassertank mit mindestens 1.600 l Volumen und eine zulässige Gesamtmasse von 14,5 t; ansonsten sind beide Fahrzeuge aber nahezu identisch. Eng verwandt mit dem LF 20 ist das Hilfeleistungslösch-gruppenfahrzeug 20 (kurz: HLF 20), das über eine zusätzliche Ausrüstung zur Technischen Hilfeleistung verfügt.

Zitat Feuerwehr Holzminden:

Das Löschgruppenfahrzeug (LF) 20/16 ist das erstausrückende Fahrzeug im Löschzug und daher besonders für die Brandbekämpfung gerüstet. Auch bei technischen Hilfeleistungen rückt es aus, deshalb ist auch hierfür eine Grundausstattung verladen.
Da das LF 20/16 vom diensthabenden Alarmfahrer zur Bewältigung von Kleinsteinsätzen genutzt wird, ist auf dem Fahrzeug diverse Zusatzbeladung verlastet.
Besonderheiten: Wassertank 2400 l, Druckzumischanlage für Schaummittel (Class A), 2 Schaummitteltanks (50 l und 150 l), Formstabiler Schnellangriff, 6 Pressluftatmer, Wärmebildkamera, 2 schwere Hitzeschutzanzüge, Handbetriebener Hydraulikspreizer, Xenon-Lichtmast (24 V), Stromerzeuger 13 kVA, Hygieneboard, Einpersonenhaspel mit Transportkasten, Rückfahrkamera, keine 3-tlg. Schiebleiter.

Info zu dem oberen Fahrzeug

Funkrufname

Florian Holzminden 20-47-01

Fahrgestell

Mercedes-Benz Atego 1629 AF

Baujahr

2009

Indienststellung

2009

Außerdienststellung

-/-

Motor

 

Hubraum

6374 cm³

Leistung

210 kW / 286 PS bei 2.200 U/min

Länge

8,45 m

Breite

2,55 m

Höhe

3,26 m

Radstand

3,86 m

Zul. Gesamtgewicht

14,5 t

Besatzung

1 + 8 Gruppe

Aufbau

Ziegler

Wassertank

2400 l

Schaummitteltank

150 l + 50 l

Pumpe

Feuerlöschkreiselpumpe FPN 10-2000 (2.000 l/min bei 10 bar)

Ausstattung

  • 6 Pressluftatmer
  • Wärmebildkamera
  • Zwei schwere Hitzeschutzanzüge
  • Handbetriebener Hydraulikspreizer
  • Xenon Lichtmast (24 Volt)
  • Stromerzeuger 13 kVA
  • Hygieneboard
  • Einpersonenhaspel mit Transportkasten
  • Rückfahrkamera
  • 4 Steckleiterteile (Entgegen der Norm ist das Fahrzeug nur mit Steckleitern bestückt)

Löschgruppenfahrzeug (LF 20/30)

Zitat Wikipedia:

Das Löschgruppenfahrzeug (LF 20/30) ist  ist hauptsächlich für die Brandbekämpfung ausgestattet. 

Info zu dem oberen Fahrzeug

Funkrufname

-/-

Fahrgestell

MAN 14.285

Baujahr

2004

Indienststellung

2004

Außerdienststellung

-/-

Hubraum

-/-

Leistung

-/-

Länge

-/-

Breite

-/-

Höhe

-/-

Radstand

-/-

Zul. Gesamtgewicht

-/-

Besatzung

1 + 8 Gruppe

Aufbau

Ziegler

Wassertank

3000 l

Schaummitteltank

-/-

Pumpe

-/-

Ausstattung

  • Dachwerfer
  • Druckbelüfter
  • Schleifkorbtrage
  • Einmann-Schlauchhaspel

Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF)

Zitat Wikepedia:

Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (kurz: HLF) ist die Bezeichnung für einen Typ deutscher Feuerwehrfahrzeuge verschiedener Größenordnung. Dieser Fahrzeugtyp ist äußerlich fast identisch mit dem  Löschgruppen-fahrzeug und wie dieses für eine Gruppe als Besatzung ausgelegt. Wesentlicher Unterschied zum Löschgruppenfahrzeug ist die umfangreiche Ausrüstung für die Technische Hilfeleistung.

In Berlin werden entsprechende Fahrzeuge teilweise auch als Lösch-Hilfeleistungsfahrzeug bzw. Lösch-Hilfeleistungs-Fahrzeug (kurz: LHF) bezeichnet. Als Kombination von HLF und Tanklöschfahrzeug wurde in Hessen teilweise das nicht DIN - genormte  Hilfeleistungs-tanklöschfahrzeug eingesetzt.

In Hamburg wird die Bezeichnung HLF für die sogenannten „Hamburger Löschfahrzeuge“ verwendet. Diese ähneln der Norm der klassischen HLF sehr.

 

Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge sind die vielfältigsten Fahrzeuge im deutschen Feuerwehrwesen. Sie haben sich aus den Löschgruppen-fahrzeugen entwickelt, als die Feuerwehren erkannten, dass sich ihr Einsatzspektrum von der Brandbekämpfung zunehmend zur technischen Hilfeleistung verschiebt und deshalb ihre Löschgruppenfahrzeuge mit zusätzlicher Beladung zur Unfallhilfe ausrüsteten. Bereits vor ihrer Normung waren die HLF somit die vielfältigsten Geräte der Feuerwehr, die für alle denkbaren Einsatzsituationen wie Verkehrsunfälle, Gefahrguteinsätze und natürlich herkömmliche Brandeinsätze Verwendung fanden.

Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20)

Zitat Wikipedia:

Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20 (kurz: HLF 20) ist die größere Ausführung dieses Fahrzeugtyps und geht entsprechend über die Beladung des HLF 10 hinaus. Es war seit 2004 als HLF 20/16 gemeinsam mit dem damaligen LF 20/16 in der DIN 14530 Teil 11 genormt. Die momentane – leicht veränderte – Norm lautet DIN 14530 Teil 27. Es verfügt über einen 1.600 Liter fassenden Löschwassertank, 120 Liter Schaummittelvorrat und 12 kg Löschpulver. Seine Feuerlöschkreisel-pumpe kann pro Minute 2.000 Liter Wasser bei einem Ausgangsdruck von 10 bar fördern. Gegenüber dem Löschgruppenfahrzeug 20 verfügt es oft über einen kleineren Wassertank, jedoch dafür über eine umfangreichere Beladung zur Technischen Hilfeleistung. Zu letzterer gehören nach aktuellem Stand unter anderem ein hydraulischer Rettungssatz (mit Rettungsspreizer mindestens in Ausführung „BS“, Rettungsschere mindestens in Ausführung „BC“ und Satz  Rettungs-zylinder), Zubehörmaterial, ein Verkehrsunfallkasten sowie grundsätzlich ein pneumatischer Hebesatz. Es umfasst eine nahezu identische Ausstattung für die Brandbekämpfung wie das Löschgruppenfahrzeug 20: Hierzu zählen neben den wasserführenden Armaturen, zwei Fluchthauben, eine vierteilige Steckleiter (oder alternativ zwei Multifunktionsleitern), eine dreiteilige Schiebleiter und ein Sprung-rettungsgerät. Ebenso müssen vier Pressluftatmer, ein Atemschutz-überwachungssystem, zwei Schachtabdeckungen, vier leichte  Chemikalienschutzanzüge, eine Strom- und Beleuchtungsausrüstung, Tauchpumpe TP 4/1, Motorsäge und Säbelsäge verlastet werden. Auch im HLF 20 müssen, im Gegensatz zu den Löschgruppenfahrzeugen LF 10 und LF 20, weder Drucklüfter noch Schornstein-Werkzeugkasten mitgeführt werden. Darüber hinaus kann das HLF 20 allerdings mit einer maschinelle Zugeinrichtung, einer Zusatzbeladung zur Bekämpfung von Wasserschadenslagen, Absturzsicherung oder für Gefahrstoff-einsätze, selten auch mit einer Tragkraftspritze versehen werden. Das Fahrzeug kann über einen Allradantrieb verfügen und hat eine zulässige Gesamtmasse von 15 Tonnen. In Bayern dürfen HLF 20 inzwischen eine zulässige Gesamtmasse von bis zu 16 Tonnen besitzen.

Zitat Feuerwehr Holzminden:

Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) 20/16 kann eine Besatzung in Gruppenstärke aufnehmen und dient zur Brandbekämpfung sowie zur technischen Hilfeleistung. Bei Brandeinsätzen ist es das zweite Löschfahrzeug im Löschzug und bringt unter anderem eine Schiebleiter (12 m Rettungshöhe) zur Einsatzstelle. Aufgrund seiner Hilfeleistungsbeladung wird es auch bei Einsätzen im Bereich der Technischen Hilfe eingesetzt. Bei Einsätzen zur Rettung von eingeklemmten Personen ist es das erstausrückende Fahrzeug, da es sowohl Löschmittel zur Sicherstellung des Brandschutzes, als auch Material zur Einleitung einer technischen Rettung mitführt.

Info zu dem oberen Fahrzeug

Funkrufname

Florian Holzminden 20-48-01

Fahrgestell

Mercedes-Benz Atego 1428 AF

Baujahr

2006

Indienststellung

2006

Außerdienststellung

-/-

Motor

 

Hubraum

6374 cm³

Leistung

205 kW / 279 PS

Länge

8,45 m

Breite

2,50 m

Höhe

3,25 m

Radstand

4,10 m

Zul. Gesamtgewicht

14,5 t

Besatzung

1 + 8 Gruppe

Aufbau

Ziegler

Wassertank

-/-

Schaummitteltank

-/-

Pumpe

-/-

Ausstattung

  • 2 schwere Hitzeschutzanzüge (tauschbar gegen 2. Tauchpumpe)
  • mobiler Rauchverschluss
  • 6 Pressluftatmer
  • Wassersauger
  • Spineboard
  • motorbetriebener Überdrucklüfter

Zitat Feuerwehr Heide:

Dieses Fahrzeug ist am 8. Dezember 2010 abgeholt worden. Dieses Fahrzeug rückt bei uns zu fast allen Brandeinsätzen als erstes Fahrzeug aus. Durch seine umfangreiche Ausstattung kann dieses Fahrzeug nicht nur zur Brandbekämpfung, sondern auch noch zur umfangreichen technischen Hilfeleistung genutzt werden.

Info zu dem oberen Fahrzeug

Funkrufname

Florian Dithmarschen 10-48-02

Fahrzeug

Mercedes-Benz 1529 AF Atego mit 285 PS und automatisiertem Schaltgetriebe

Baujahr

2010

Fahrgestell

16t Allrad

Aufbau

Schlingmann

Länge

8,50 m

Breite

2,50 m

Höhe

3,30 m

Radstand

4,16 m

Besatzung

1 + 8 (Gruppe)

Pumpe

Schlingmann Feuerlöschkreiselpumpe S2000
Nennförderstrom 2000 l/min Nennförderdruck 10 bar
Druckzumischanlage Automix 30/72 DE

Wassertank

2800 l

Schaummittel

120 l

Ausstattung

  • Lichtmast mit zwei 1500 W Halogenscheinwerfern
  • 13 KVA Stromerzeuger
  • Rettungsschere (Typ: S270-11) Rettungsspreitzer (Typ: SP49)
  • 6 Atemschutzgeräte Überdruck mit 300 bar Flasche
  • Sprungretter
  • Rettungssäge
  • Hochdrucklüfter
  • Multifunktionsleiter
  • Rettungsplattform
  • Verkehrssicherungshaspel

Info zu dem oberen Fahrzeug

Funkrufname

Florian Heidekreis 14-48-01

Fahrgestell

Mercedes-Benz Atego 1629 AF

Baujahr

2014

Indienststellung

2014

Außerdienststellung

-/-

Motor

OM 906 Reihen-6-Zylinder Dieselmotor

Hubraum

6374 cm³

Leistung

210 kW / 286 PS bei 2.200 U/min

Länge

8,92 m

Breite

2,50 m

Höhe

3,28 m

Radstand

4,10 m

Zul. Gesamtgewicht

16t

Besatzung

1 + 8 Gruppe

Aufbau

Ziegler

Wassertank

2000 l

Schaummitteltank

200 l

Pumpe

Feuerlöschkreiselpumpe FPN 10-2000-2HL (2.000 l/min bei 10 bar)

Winde

Rotzler TR 030/6

Ausstattung

  • Lichtmast, pneumatisch, 6x Xenon-Scheinwerfer
  • Umfeldbeleuchtung
  • 4 PA Dräger PSS 7000 mit Bewegungsmelder Bodyguard 1000 im Mannschaftsraum
  • Einpersonenhaspel mit 4 B-Schläuchen und Standrohr
  • Einpersonenhaspel „Verkehr“
  • Stromerzeuger Eisemann BSKA 13E
  • Rettungsplattform
  • Hochdruck-Hebekissen Vetter
  • hydraulischer Rettungssatz Weber mit Spreizer SP 49, Schneidgerät RSX200-107 und 3 Rettungszylinder Weber RZ 1 – 3
  • Schnellangriff „Strom“
  • Schnellangriff formfest
  • Hygieneboard
  • Schaum- / Wasserwerfer AWG HH 1260 mit Mehrzweckdüse MZ 1200 auf dem Dach, absetzbar mit Bodenstativ
  • Schaufeltrage
  • Rettungsbrett

Info zu dem oberen Fahrzeug

Funkrufname

Florian MIN 12 HLF 20

Fahrgestell

MAN

Baujahr

2006

Indienststellung

2006

Außerdienststellung

-/-

Hubraum

-/-

Leistung

206 kW

Länge

-/-

Breite

-/-

Höhe

-/-

Radstand

-/-

Zul. Gesamtgewicht

15 t

Besatzung

1 + 8 Gruppe

Aufbau

Schlingmann

Wassertank

-/-

Schaummitteltank

-/-

Pumpe

Feuerlöschkreiselpumpe FP 16/8

Info zu dem oberen Fahrzeug

Funkrufname

Florian Ostholstein 92-48-01

Fahrgestell

MAN TGM 15.290 4x2 BL

Baujahr

2018

Indienststellung

2018

Außerdienststellung

-/-

Hubraum

6871 cm³

Leistung

213 kW / 290 PS bei 2.600 1/min

Länge

8,40 m

Breite

2,50 m

Höhe

3,30 m

Radstand

4,13 m

Zul. Gesamtgewicht

15 t

Besatzung

1 + 8 Gruppe

Aufbau

Schlingmann Typ Varus 4x2

Wassertank

2000 l

Schaummitteltank

120 l

Pumpe

Feuerlöschkreiselpumpe Schlingmann S3000 / FPN 10-3000 (3.000 l/min bei 10 bar)

Winde

Rotzler TR 030/6

Ausstattung

  • Druckzumischanlage Schlingmann AutoMix 30 DE
  • Wasserwerfer auf dem Aufbaudach
  • Einbaugenerator 5 kW
  • hydraulischer Rettungssatz
  • Pneumatischer Lichtmast mit 6 LED-Scheinwerfern
  • 4 PA im Mannschaftsraum
  • Schornsteinfegerwerkzeug
  • Hygieneboard
  • Entnahmehilfe für Sprungpolster
  • Mechanische Leiterentnahmehilfen
  • EPH Schlauch
  • Verkehrsabsicherung

Tanklöschfahrzeug (TLF)

Zitat Wikipedia:

Tanklöschfahrzeuge (TLF) dienen in erster Linie der Durchführung eines Schnellangriffs mit verschiedenen Löschmitteln sowie der längerfristigen Versorgung der Einsatzstelle mit Löschwasser, nötigenfalls auch im Pendelverkehr. Dies ist gerade bei Waldbränden oft notwendig.

TLF transportieren einen Teil der feuerwehrtechnischen Ausrüstung. Die neuen Fahrzeugtypen werden mit einem Trupp 0/1/2/3 besetzt, ältere Normen sahen auch Tanklöschfahrzeuge mit Staffelbesatzung 0/1/5/6 vor. Somit können sie unter Umständen auch allein zu kleinen Schadensereignissen, z. B. brennende Mülltonnen, ausrücken.

Gegenwärtig sind 3 Tanklöschfahrzeuge genormt: TLF 2000, TLF 3000, TLF 4000

Früher waren das TLF 24/50, das TLF 16/24-Tr, das TLF 20/40 und das TLF 20/40-SL genormt. Weit verbreitet sind die Tanklöschfahrzeuge nach alten Normen auch: TLF 8/8, TLF 8/18 und TLF 16/25.
Daneben existieren noch die Großtanklöschfahrzeuge (GTLF). In Brandenburg wurde zudem das TLF 16/45 speziell zur Waldbrandbekämpfung konzipiert. Das niedersächsische Fahrzeug zur Waldbrandbekämpfung war das TLF 8 W.

Tanklöschfahrzeug 8 Waldbrand (TLF 8 W)

Zitat Wikipedia:

Im Jahr 1976 erließ das Land Niedersachsen einen Erlass zur Normung des Tanklöschfahrzeugs 8 für die Waldbrandbekämpfung (kurz: TLF 8 W). Letzteres war infolge der schweren Waldbrände 1975 entwickelt worden und [bis 2002] in der Technischen Weisung Nr. 3 des Landes Niedersachsen fixiert. Dieses verfügte über einen Allradantrieb und war speziell auf Vegetationsbrände ausgelegt. Im Dach der Fahrerkabine befand sich eine Luke, durch die auch während der Fahrt mit einer Schnellangriffseinrichtung Löscharbeiten durchgeführt werden konnten. Das TLF 8 W verfügte über drei Pressluft-Atemschutzgeräte.

Zitat Feuerwehr Lüneburg:

Das Tanklöschfahrzeug (TLF 8 Waldbrand ) ist  mit seiner hohen Geländefähigkeit speziell für die Wald- und Flächenbrandbekämpfung ausgelegt. Über ein Dachstrahlrohr kann während der Fahrt gelöscht werden.

Info zu dem oberen Fahrzeug

Funkrufname

Florian Lüneburg 10-20-50

Fahrgestell

Mercedes-Benz Unimog U 1300 L, U 435

Baujahr

1983

Indienststellung

1983

Außerdienststellung

-/-

Hubraum

5638 cm³

Leistung

124 kW / 168 PS

Länge

-/-

Breite

-/-

Höhe

-/-

Radstand

-/-

Zul. Gesamtgewicht

16 t

Besatzung

1 + 2 Trupp

Aufbau

Schlingmann

Wassertank

2100 l

Pumpe

Feuerlöschkreiselpumpe Rosenbauer R 120 / FP 8/8 (800 l/min bei 8 bar)

Ausstattung

  • Motorkettensäge
  • Dachstrahlrohr

Tanklöschfahrzeug 2000 (TLF 2000)

Zitat Wikipedia:

Das Tanklöschfahrzeug 2000 (kurz: TLF 2000) ist ein genormtes Tanklöschfahrzeug und ist als Nachfolger für das seit den 1990er Jahren nicht mehr genormte Tanklöschfahrzeug 8/18 zu erachten.

Das in der DIN 14530 Löschfahrzeuge – Teil 18: Tanklöschfahrzeug TLF 2000 normierte Fahrzeug hat eine vom Fahrzeugmotor angetriebene Feuerlöschkreiselpumpe (FPN 10-1000). Das bedeutet, dass die Pumpe einen Nennförderstrom von 1000 l/min bei einem Nennförderdruck von 10 bar hat. Außerdem hat das Fahrzeug eine Schnellangriffseinrichtung, einen Löschwasserbehälter und eine feuerwehrtechnische Beladung. Ein fest montierter Schaum-/Wasserwerfer ist ebenso wie eine Zusatzbeladung für Waldbrände optional. Bei besonders kompakter Bauweise darf der Tank auf 1800 Liter reduziert sein. Es führt nicht zwangsweise Schaummittel mit und ist auf Grund seiner Wendigkeit und angestrebten Geländefähigkeit auch besonders für Vegetations- und Flächenbrände geeignet.

Zitat Feuerwehr Holzminden:

Aufgrund des 2300 l Wassertanks wird das TLF 2000 zur Brandbekämpfung eingesetzt. Neben dem Wasser führt das Fahrzeug noch ca. 200l Schaummittel mit. Es verfügt über ein FireDos System und einen manuellen Dachmonitor (1600l/min). Weiterhin ist der Pumpenbetrieb während der Fahrt möglich. Das Fahrzeug wurde zusätzlich mit Waldbrandsondergeräten ausgestattet.

Info zu dem oberen Fahrzeug

Funkrufname

Florian Holzminden 20-20-1

Fahrgestell

Mercedes Benz Unimog U20

Baujahr

2013

Indienststellung

2013

Außerdienststellung

-/-

Motor

-/-

Hubraum

4249 cm³

Leistung

130 kW (177 PS)

Länge

5,15 m

Breite

2,21 m

Höhe

3,10 m

Radstand

4,10 m

Zul. Gesamtgewicht

9,3 t

Besatzung

1 + 2 Trupp

Aufbau

ADIK Fahrzeugbau

Wassertank

2300 l

Schaummitteltank

150 l + 50 l

Pumpe

 FPN 10-1000

Ausstattung

  • Pneumatischer Lichtmast (4x 16 LED)
  • Kettensäge & Schnittschutzausrüstung
  • Umfeldbeleuchtung (LED)
  • Waldbrandaustattung:
  • Verteiler mit 2 Eingängen
  • Wasserrucksäcke
  • Verteiler mit D- Ausgängen
  • 4 D-Schläuche
  • Feuerpatschen

Tanklöschfahrzeug 16 (TLF 16)

Zitat Wikipedia:

Das Tanklöschfahrzeug 16/25 (kurz: TLF 16/25) ist ein seit 2005 nicht mehr genormtes deutsches Feuerwehrfahrzeug, welches sowohl in Westdeutschland als auch in der DDR gebaut und verwendet wurde. Es war zugleich das am weitesten verbreitete Tanklöschfahrzeug in Deutschland. Die Vorgängerbezeichnung war bis 1981 Tanklöschfahrzeug 16 (kurz: TLF 16) mit 11 Tonnen maximal zulässiger Gesamtmasse. Es wurde als einziges Tanklöschfahrzeug – gemäß Norm – von einer Staffel besetzt und konnte somit bei herkömmlichen Brandeinsätzen als Erstangriffsfahrzeug eingesetzt werden. Da heute die meisten Löschgruppenfahrzeuge jedoch über eigene Wassertanks verfügen, ist dieses Konzept überflüssig geworden, sodass das TLF 16/25 schließlich durch das LF 20/16 (heute: LF 20) und in Hessen zusätzlich das StLF 20/25 ersetzt wurde. Das Tanklöschfahrzeug 16/25 war bei vielen Feuerwehren fester Bestandteil eines Löschzugs. Das Tanklöschfahrzeug 16/25 verfügte über einen Löschwasserbehälter mit einem Fassungsvermögen von 2500 Litern. Die Bezeichnung TLF 16/25 diente primär zur Unterscheidung vom TLF 16/24-Tr.

Seine feuerwehrtechnische Beladung zur Brandbekämpfung ähnelte stark der eines Löschgruppenfahrzeugs und umfasste auch zwei Atemschutzgeräte im Fahrzeugraum, die bereits während der Anfahrt angelegt werden konnten. Das Fahrzeug hatte eine zulässige Gesamtmasse von 12 Tonnen und konnte sowohl mit Allrad- als auch mit Straßenantrieb bezogen werden.

Tanklöschfahrzeug 16/24 Tr (TLF 16/24 Tr)

Info zu dem oberen Fahrzeug

Funkrufname

Florian Nienburg 16-21-03

Fahrgestell

Mercedes-Benz 917 AF, LN 2

Baujahr

2000

Indienststellung

2000

Außerdienststellung

-/-

Hubraum

-/-

Leistung

-/-

Länge

-/-

Breite

-/-

Höhe

-/-

Radstand

-/-

Zul. Gesamtgewicht

-/-

Besatzung

1 + 2 Trupp

Aufbau

Schlingmann

Wassertank

-/-

Schaummitteltank

-/-

Pumpe

-/-

Tanklöschfahrzeug 16/25 (TLF 16/25)

Info zu dem oberen Fahrzeug

Funkrufname

Florian Nienburg 16-23-04

Fahrgestell

MAN 14.224 MA-LF

Baujahr

2001

Indienststellung

2001

Außerdienststellung

-/-

Hubraum

6871 cm³

Leistung

162 kW / 220 PS

Länge

-/-

Breite

-/-

Höhe

-/-

Radstand

3,90 m

Zul. Gesamtgewicht

13,5 t

Besatzung

1 + 8 Gruppe

Aufbau

Ziegler ALPAS-2-TK

Wassertank

2700 l

Schaummitteltank

200 l

Pumpe

Ziegler FPH16/8

Winde

Rotzler TR 030/6

Ausstattung

  • Allradfahrgestell
  • Fernerkehrsfahrerhaus M 2000
  • Nebenantriebschaltung Ziegler ANS
  • alle Spiegel elekt. beheizt und verstellbar
  • Wasserwerfer Apollo 4800 l/min
  • Umfeldbeleuchtung
  • Heck-Warnsystem Integro
  • 3 Preßluftatmer im Mannschaftsraum
  • 2 große Staukästen auf dem Dach
  • alle Handlampen und Handsprechfunkgeräte in Ladehalterungen
  • Flutlichtmast

Bewegte Bilder von FeuerehrWilli:TLF 16-25

Tanklöschfahrzeug 24/50 (TLF 24/50)

Zitat Wikepedia:

Das Tanklöschfahrzeug 24/50 (kurz: TLF 24/50), mancherorts korrekter als Tanklöschfahrzeug 24/48 (kurz: TLF 24/48) bezeichnet, war das größte bisher genormte Großtanklöschfahrzeug. Es wurde 2005 in der Normung durch das TLF 20/40-SL ersetzt. Nach dem TLF 16/25 war es das am weitesten verbreitete Tanklöschfahrzeug. Es verfügte über einen auf dem Dach befindlichen Schaum-Wasser-Werfer mit einer Reichweite von 60 Metern. Im hinteren Bereich des Fahrzeugs war zudem eine Schnellangriffseinrichtung mit einem 30 oder 50 Meter langen Schlauch untergebracht. Seine Beladung mit geringem Umfang war vor allem auf die Unterstützung anderer Fahrzeuge und auf das Erzeugen größerer Mengen von Löschschaum ausgelegt. Zusätzlich konnte das Fahrzeug aber mit Motorsäge und Trennschleifer ausgerüstet werden. Aufgrund seiner Leistungsstärke war dieses Fahrzeug nicht nur bei größeren Freiwilligen Feuerwehren sehr beliebt, sondern auch im Fuhrpark nahezu jeder Berufs- und vieler Werkfeuerwehren enthalten. Es war mit einem Allradantrieb ausgestattet und hatte eine zulässige Gesamtmasse von 17 Tonnen. Eine frühere Normausgabe, die von 1978 bis 1989 Gültigkeit hatte, war die zulässige Gesamtmasse auf 16 Tonnen begrenzt und der Wassertank auf 5000 Liter festgesetzt.

Zitat Feuerwehr Heide:

Dieses Fahrzeug dient hauptsächlich zur Sicherstellung der Wasserversorgung in schlecht versorgten Gebieten (Autobahneinsätze, Flächenbrände). Mittels der Wasserwerfer werden große Wurfweiten und hohe Wassermengen erzielt. Außerdem ist durch den eingebauten Schaummitteltank schnelles und großflächiges Einschäumen von Einsatzstellen möglich.

Info zu dem oberen Fahrzeug

Funkrufname

Florian Dithmarschen 10-25-01

Fahrzeug

Mercedes-Benz AK 1726

Fahrgestell

14t Allrad

Leistung

264 PS

Aufbau

Ziegler

Länge

7,20 m

Breite

2,50 m

Höhe

3,20 m

Besatzung

1+2 (Trupp)

Pumpe

FP 24/8 Nennförderstrom 2400 l/min Nennförderdruck 8 bar

Wassertank

5000 l

Schaummitteltank

530 l

Ausstattung

  • Festinstallierter Schaum-/Wasserwerfer (2000 Liter/min)
  • Tragbarer Wasserwerfer
  • 3 Atemschutzgeräte Überdruck mit 300 bar Flasche

Tanklöschfahrzeug 4000 (TLF 4000)

Zitat Wikipedia:

Das Tanklöschfahrzeug 4000 (kurz: TLF 4000) ist ein genormtes Tanklöschfahrzeug und ersetzt die nicht mehr genormten Tanklöschfahrzeuge TLF 20/40 und TLF 20/40-SL bzw. ist die neue Bezeichnung für diese Fahrzeuge.

Das in der DIN 14530 Löschfahrzeuge – Teil 21: Tanklöschfahrzeug TLF 4000 normierte Fahrzeug hat eine vom Fahrzeugmotor angetriebene Feuerlöschkreiselpumpe, eine Schnellangriffseinrichtung, einen Löschwasserbehälter und eine feuerwehrtechnische Beladung. Weiterhin ist das Fahrzeug mit einem Schaummittelbehälter und einem fest montierten Schaum-Wasserwerfer ausgerüstet. Mit der Besatzung aus einem Trupp (0/1/2/3) erfüllt es die Aufgaben eines TLF 3000 mit dem Zusatz der Bereitstellung einer größeren Wasser- und Schaummittelmenge sowie von Sonderlöschmitteln. Eine ausreichende Gewichtsreserve ermöglicht ferner speziellere Sonderlöschmittelanlagen (z. B. Pulverlöschanlage, CO2-Löschanlage) oder auch größere Schaummittel- und/oder Löschwasserbehälter mitzuführen. Mit entsprechendem Pulverbehälter wird das Fahrzeug auch PTLF bzw. genauer PTLF 4000, in Bayern bei der Digitalfunk-Funktionszuordnung auch TLF40P23, genannt. Eine Zusatzbeladung für Waldbrände ist optional. Die Einführung des digitalen BOS-Funks zog die Umbenennung des alten Fahrzeugtyps TLF 20/40 bzw. TLF 20/40-SL nach sich, weil eine einheitliche und verbindliche Bezeichnung von Fahrzeugen der Feuerwehren, des Rettungsdienstes und Katastrophenschutzes verlangt wird.

Info zu dem oberen Fahrzeug

Funkrufname

Florian MIN 0 TLF 4000

Fahrgestell

MAN TGM 18.340 4x4

Baujahr

2013

Indienststellung

2013

Außerdienststellung

-/-

Hubraum

6871 cm³

Leistung

250 kW / 340 PS

Länge

-/-

Breite

-/-

Höhe

-/-

Radstand

-/-

Zul. Gesamtgewicht

18 t

Besatzung

1 + 2 Trupp

Aufbau

Schlingmann

Wassertank

5000 l

Schaummitteltank

500 l

Pumpe

Feuerlöschkreiselpumpe FP 10/2000

Ausstattung

  • 1 PA im Beifahrersitz integriert
  • 1 FuG 4 m
  • 1 Digitalfunkgerät Sepura (MRT)
  • 2 FuG 2 m
  • 1 Digitalfunkgerät Sepura (HRT)
  • 1 Multifunktionsleiter
  • 1 Dachmonitor für Schaum/Wasser
  • 1 tragbarer Werfer
  • 1 oszillierender Werfer
  • 1 Zusatzbeladung Waldbrand
  • 1 Lichtmast mit 4 Xenon Leuchten 24 V
  • 1 Fognailset= Nebellöschsystem
  • 1 Motorsäge
  • 1 Hygienebord
  • 1 Mittelschaumpistole
  • Schleuderketten
  • Schaumzumischanlage
  • Verkehrsabsicherungsanlage hinten

Zitat Feuerwehr Nienburg:

Das Tanklöschfahrzeug 4000 dient in der Feuerwehr Nienburg im Brandfall als Erstangriffsfahrzeug. Mit seiner 6 Mann starken Staffel-besatzung kann das Fahrzeug schnell ausrücken und den ersten Lösch-angriff übernehmen, bis es von nachrückenden Einheiten, wie z.B. dem LF20/16 unterstützt wird. Das Fahrzeug ist mit einem 4000 Liter fassenden Wassertank und einer Feuerlöschkreiselpumpe ausgestattet, die 2000 Liter Wasser pro Minute fördert (bei zehn bar Ausgangs-druck). Über die Pumpe können die zwei am Fahrzeug angebrachten Wasserwerfer gespeist werden. Hiervon befindet sich einer auf dem Dach, welcher um die 3000 Liter Wasser pro Minute abgeben kann. Der zweite Wasserwerfer ist an der Fahrzeugfront befestigt und kann - auch während der Fahrt - mit Hilfe eines Joysticks bedient werden. Dieser kann ca. 1200 Liter pro Minute abgeben. Die Pumpe des Fahrzeugs ist mit einer automatischen Schaumzumisch-anlage, der so genannten CaddiSYS-Anlage, ausgestattet, welche das Löschwasser direkt im Fahrzeug mit Schaummittel anreichert. So besteht neben der Möglichkeit der Schaumabgabe über normale Schaumrohre auch die Möglichkeit, mit den beiden Wasserwerfern Schaum zu erzeugen. Zum Selbstschutz bei Flächenbränden verfügt das Fahrzeug über Bodensprühdüsen, welche an der Fahrzeugfront einen Wassernebel erzeugen.

Im Mannschaftsraum sind 4 Atemschutzgeräte in die Sitze integriert, sodass sich zwei Trupps bereits während der Anfahrt zum Einsatzort zum Innenangriff ausrüsten können. Um die Ausrüstzeiten noch effektiver zu gestalten, sind hier ebenfalls Funkgeräte, Adalit-Lampen, Leinbeutel und Brandfluchthauben untergebracht. Das was der Trupp am Körper tragen bzw. sich umhängen kann, ist somit griffbereit verlastet und die Einsatzbereitschaft ist beim Eintreffen an der Einsatzstelle bereits hergestellt.

Zur Lichterzeugung dient ein Lichtmast mit Xenon-Scheinwerfern. Hierfür ist im Gegensatz zu den sonst üblichen 1000W-Strahlern kein extra Stromgenerator erforderlich. Das 24V-Bordnetz des Fahrzeugs reicht hierfür aus.

Info zu dem oberen Fahrzeug

Funkrufname

Florian Nienburg 16-26-01

Fahrgestell

Mercedes-Benz Atego 1629 AF

Baujahr

2013

Indienststellung

2013

Außerdienststellung

-/-

Hubraum

6374 cm³

Leistung

210 kW / 286 PS

Länge

-/-

Breite

-/-

Höhe

-/-

Radstand

-/-

Zul. Gesamtgewicht

16 t

Besatzung

1 + 5 Staffel

Aufbau

Magirus

Wassertank

4000 l

Schaummitteltank

200 l

Pumpe

Feuerlöschkreiselpumpe FPN 10-2000 (2.000 l/min bei 10 bar)

Ausstattung

  • Umfangreiches Material zur Brandbekämpfung
  • Rettungstasche für den Sicherheitstrupp
  • Brandfluchthauben
  • Mobiler Rauchverschluss
  • Kettensäge
  • Schornsteinfegersatz
  • Löschlanze für Heubrände
  • Schaumzumischanlage CaddiSys
  • Frontwasserwerfer Alco Power Fighter 2-EU mit Hohl- und Sprühstrahldüse MZ 2000
  • Dachwasser­w­er­fer Alco Power Fighter APF 2.5-C
  • Schnell­an­griffs­einrichtung 30 m
  • 5 Atem­schutzgeräte, davon 4 in der Staffelkabine
  • mobiler Rauchver­schluss
  • Hochleis­tungslüfter
  • Mul­ti­warngerät
  • 2 Hitzeschutzanzü­ge
  • 4 Steck­leiterteile
  • Lichtmast Teklite
  • Verkehrssicherungs­ma­te­r­ial
  • Wärmebildkamera

Sonderlöschfahrzeuge (SLF)

Zitat Wikipedia:

Sonderlöschfahrzeuge (auch Sonderlöschmittelfahrzeuge genannt, SLF  abgekürzt) sind spezielle Feuerwehrfahrzeuge, welche über eine große Menge Sonderlöschmittel (z. B. Schaum, Pulver, Kohlenstoffdioxid) verfügen. Sie sind meist nicht genormt und aufgrund ihrer hohen Beschaffungskosten und großen Spezialisierung nur bei großen (Werk-) Feuerwehren anzutreffen. Diese Fahrzeuge sind meistens stark den örtlichen Gegebenheiten angepasst.

Flugfeldlöschfahrzeuge (FLF)

Zitat Wikipedia:

Flugfeldlöschfahrzeuge (FLF) sind große, in Deutschland nicht genormte  Feuerwehrfahrzeuge, die den Brandschutz auf Flugbetriebsflächen sicherstellen. Es handelt sich bei FLF um Sonderlöschfahrzeuge mit einem Tankinhalt von bis zu 15 Kubikmetern Wasser sowie Schaum-mittel, großen Monitoren und oft auch ausgeklügelten Selbstschutz-vorrichtungen (Bodensprühdüsen). Charakteristisch für FLF sind ihre hohe Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h sowie Geländegängigkeit, um jeden Einsatzpunkt auf dem Flugfeld  schnellstmöglich erreichen zu können.

Rosenbauer Panther 8 x 8

Info zu dem oberen Fahrzeug

Funkrufname

-/-

Fahrgestell

MAN 38.1000 VFAEG

Baujahr

1998

Indienststellung

-/-

Außerdienststellung

2015

Hubraum

21920 cm³

Leistung

735 kW / 999 PS

Länge

-/-

Breite

-/-

Höhe

-/-

Radstand

-/-

Zul. Gesamtgewicht

38 t

Besatzung

1 + 2

Aufbau

Rosenbauer

Wassertank

13500 l

Schaummitteltank

1500 l (AFFF)

Pumpe

Pumpenmotor 223 kW / 303 PS, 6 Zylinder

Ausstattung

  • 2 x 250 kg BC-Pulver
  • Frontmonitor 1.000 l/min bei 10 bar, Wurfweite ca. 80 m (Vollstrahl)
  • Dachmonitor 6.000 l/min bei 10 bar, Wurfweite ca. 60 m (Vollstrahl)
  • 7 Bodensprühdüsen je 70 I/min.

Historische Löschfahrzeuge

Löschgruppenfahrzeuge (LF)

LF 8  Bj.1942 Mercedes Benz

Kenzeichen :EUT-214

Zitat Wikipedia:

Die Entwicklung der Löschgruppenfahrzeuge begann am 16. Februar 1940 mit dem Erlassen der Bauvorschriften für das Leichte Löschgruppenfahrzeug (LLG), das Schwere Löschgruppenfahrzeug (SLG) und das Große Löschgruppenfahrzeug (GLG)

Fahrzeugtyp

Kürzel

Leistung der Pumpe

Wasser-tankvolumen

Bezeichnung

ab 1943

Leichtes Löschgruppen-fahrzeug

LLG

keine Pumpe

kein Tank

Löschgruppen-fahrzeug 8 (LF 8)

Schweres Löschgruppen-fahrzeug

SLG

1500 Liter pro Minute bei 80 Meter Förderhöhe

400 Liter

Löschgruppen-fahrzeug 15 (LF 15)

Großes Löschgruppen-fahrzeug

GLG

2500 Liter pro Minute bei 80 Meter Förderhöhe

1500 Liter

Löschgruppen-fahrzeug 25 (LF 25)

LF Granit 30K

Vom Granit zum Garant

Traditionsfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Triptis

 

Unser jetziger Garant basiert auf dem Fahrgestell eines Granit 30K aus dem Jahr 1954. Er wurde als MTW mit kurzem Radstand 3270 mm und Allradantrieb an die Volkspolizei ausgeliefert. Beweis dafür sind die noch vorhandenen olivgrünen Farbreste am Fahrzeugboden im vorderen Bereich. Weitere Informationen sind uns derzeit leider nicht bekannt.

Im Jahr 1966 wurde das Fahrzeug im VEB Feuerlöschgerätewerk Görlitz zum Löschfahrzeug umgebaut. Hierfür wurde der Rahmen um 500 mm verlängert. Das Fahrzeug erhielt einen Austauschmotor mit der Nr.: 2275-1672E. Der Allradantrieb wurde beibehalten.

Am 04.10.1967 wurde das Fahrzeug beim Volkspolizei-Kreisamt Pößneck zugelassen. Als Halter des Fahrzeuges wurde die Freiwillige Feuerwehr Weltwitz eingetragen. Das damalige amtliche Kennzeichen lautete NP04-51.

Offensichtlich wurde in den Folgejahren der Allradantrieb durch einen Vorderachsschaden zurückgebaut.

Im Jahr 1992 übernahm die Freiwillige Feuerwehr Triptis das Fahrzeug als Traditionsfahrzeug.

Seither bemühen wir uns die Historie des Fahrzeuges ständig zu vervollständigen und den technischen Zustand des Fahrzeuges so originalgetreu wie möglich zu erhalten.

Technische Daten:

Fahrgestell: Granit 30K

Hersteller: VEB Robur - Werke - Zittau

Baujahr: 1954

Rahmennummer: 1740-2594

Umbau zum Löschfahrzeug:

Hersteller VEB Robur - Werke - Zittau

Baujahr 1966

Aufbau-Nr.: 2690

Zulassung als Löschfahrzeug: 04.10.1967

Radstand 3770 mm

Antrieb: Verbrennungsmotor - Vergaser - 4Takt

Nennleistung: 60 PS bei 2800 min/1

Hubraum: 3000 cm³

Zylinder: 4

Akku: 12 V 84 Ah

Zulässige Achslast: vorn 1450 kg    hinten 2930 kg

Sitzplätze: 10

Fahrzeugabmessungen (L x B x H): 6.100 x 2.120 x 2.600 mm

Anhänger STA:

Hersteller: Feuerlöschgerätewerk Görlitz

Baujahr 1956

Maschinennr.: 5770

Eigengewicht: 400 kg

Nutzlast: 500 kg

LF 15  Bj.1952 Mercedes Benz

Kenzeichen :HOL-T 112

LF-16 TS/8 IFA S4000-1

Löschgruppenfahrzeug LF 16-TS 8 auf dem Fahrgestell des Typs S4000-1 aus dem VEB IFA Fahrzeugwerk „Ernst Grube“ Werdau

Baujahr 1963. Von 1986 bis 1999 in Diensten der Freiwilligen Feuerweher Hohenlobbese davor war es bei den FF Pritzerbe und FF Ziesar.

Der S4000 ist heute das Traditionsfahrzeug der freiwilligen Feuerwehr Hohenlobbese.

Magirus Uranus LF

Borgward B 2000 A-O

Tanklöschfahrzeuge (TLF)

TLF-16 IFA S4000-1

TLF 15  Bj.1955 Mercedes Benz

Mercedes Bens L3500 Bj.1954, 100 PS ,Hubraum 4580 ccm

Aufbau Metz / Karlsruhe

Zulassung 17.Mai 1955

Kenzeichen :EUT-213

TLF 16-T Bj.1958 Mercedes Benz

Zitat Feuerwehr Nienburg:

Das Fahrzeug war das erste TLF 16 und das zweite Tanklöschfahrzeug im Landkreis Nienburg. Außerdienststellung in Nienburg 1977 und an die FF Nienburg Ortswehr Erichshagen-Wölpe übergeben. Es versah bis 1991 seinen Dienst in der Stadtfeuerwehr Nienburg/Weser.

Der Oldtimer wurde durch einige Kameraden der Ortsfeuerwehr Nienburg unter der Leitung von Harald Ellermann vollständig renoviert. Das Tanklöschfahrzeug ist seit 1997 wieder einsatzbereit, wird jedoch nur noch für Oldtimertreffen oder Ausstellungen benutzt.

Info zu dem oberen Fahrzeug

Ehemaliger Funkrufname

Florian Nienburg 30/10

Fahrgestell

Mercedes-Benz LAF 311/36

Baujahr

1958

Indienststellung

1958

Außerdienststellung

1991

Hubraum

-/-

Leistung

-/-

Länge

-/-

Breite

-/-

Höhe

-/-

Radstand

-/-

Zul. Gesamtgewicht

-/-

Besatzung

1 + 2 Trupp

Aufbau

Metz

Wassertank

-/-

Pumpe

-/-

TLF 16  Bj.1955 Magirus Deutz

Magirus Uranus TLF