Wartungstrupp - GSI

Wartungstrupp

Der Wartungstrupp wurde den einzelnen Kompanien / Batterien von der Stabs- und Versorgungskompanie (in der Regel die 1. Kompanie / Batterie) beigestellt. Der Wartungstrupp führte zusammen mit den Kraftfahrern einfache Reparatur und Wartungsarbeiten durch. Seine Werkzeuge und Gerätschaften wurden auf einem Lkw 2t tmil gl Unimog U1300L verlastet. Äußerlich waren die Wartungstrupps an den zwei RKL erkennbar. Ein weiteres Kennzeichen waren die improvisierten Rückwände auf den Pritschen, sie wurden in Eigenleistung von der Truppe eingebaut und deren Erscheingsbild reicht vom Bretterverschlag mit Tür bis zu einem komplexen Erscheingungsbild mit Doppeltüren und Klappen. Der hauptsächliche Grund für diese Rückwände war der Schutz vor unbefugten Ausleihen von Werkzeug oder Ersatzteilen. 

GSI - Trupp

Der Einsatz eines Wartungstrupp im Verteidigungseinsatz auf heimischen Boden ist ausreichend, da man Schadfahrzeuge im Notfall abschleppen und in die nächste Dorfschmiede oder in eine Kaserne abschleppen kann um dort größere Reparaturen durchzuführen. Bei einem Einsatz auf fremden Boden, evtl. in einer feindlichen Umgebung, entfällt diese Möglichkeit. Da muss man ein Schadfahrzeug schnell und notfalls auch nur provisorisch zum Laufen bringen und da in der Regel der Wartungstrupp bei den Kompanien vor Ort zur Verfügung steht hat man dessen Ausrüstung erweitert und ihn damit auch andere Möglichkeiten eröffnet. Äußerlich fällt da nur das 2,2kW SEA auf dem vorderen Stoßfänger auf. Damit ist es möglich auch Elektrowerkzeuge und Elektromaschinen zu betreiben.

Abkürzungsverzeichnis

GSI

Gefechts Schaden Instandsetzung

SEA

Strom Erzeuger Aggregat

RKL

Rundumkennleuchte