Alles was fliegt!

Militärflugzeuge

Piaggio FW P-149D

Hawker SEA HAWK Mk.100

F 104G Starfighter

Der Starfighter gehörte zu den bekanntesten Flugzeugen der bundesdeutschen Luftwaffe.

Die Erstausstattung der Luftwaffe erfolgte noch mit bei der Einführung überholten Flugzeugtypen. So begab man sich schon recht bald auf die Suche nach einem Flugzeug, das als Jäger und Jagdbomber eingesetzt werden konnte. In den USA wurde man fündig, die F 104 Starfighter von Lockheed sollte der neue Flieger werden. Allerdings war die F 104 ein ausgesprochener Schönwetterjäger mit beeindruckenden Leistungen. Aber er entsprach leider nicht ganz den Wünschen der Luftwaffe. Aber durch einige Änderungen konnte das Problem gelöst werden. Der geänderte Typ bekam die Baureihenbezeichnung F 104G, wo bei das G für Germany stand. Der Sternenkrieger verwandelte sich aus einem einfachen Triebwerk mit Hülle in eine komplizierte Maschine, die den Piloten viel und manchmal auch zu viel abverlangte. Der Sternenkrieger kam als Hoffnungsträger in die Luftwaffe und entwickelte sich zum Albtraum. Die Beschaffung und Einführung brachte die Öffentlichkeit auf die Palme, der Spiegel erfand den „Starfighter Skandal“, der im Endeffekt auch den damaligen Verteidigungsminister zum Rücktritt veranlasste. Die Absturzserie verschaffte den Flieger Namen wie:"fliegender Sargnagel" oder "Witwenmacher". Erst eine Kommission der Luftwaffe konnte nach der Einführung von verbesserten Systemen und geänderten Abläufen und Vorschriften, die Unfallzahlen merklich nach unten drücken. Insgesamt flog der Starfighter über 20 Jahre im Dienste der Luftwaffe.

Im nachherein bleibt nur die Erkenntnis: "Erst der Starfighter machte die Luftwaffe zu dem, was sie heute ist!"

Technische Daten F 104G Starfighter

Länge

16,70 m

Spannweite

6,69 m

Höhe

4,11 m

Leergewicht

6,387 kg

Startgewicht

9567 kg (max. 11720 kg)

Kraftstoffvorrat intern

3392 Liter

Startrollstrecke

1463 m

Höchstgeschwindigkeit

2092 km/h

Einsatzreichweite

507 km

Triebwerk

1 x MTU J79-MTU-J1K

Besatzung

1

Bewaffnung

Bordkanone M61 Vulcan mit 725 Schuß

F 4F Phantom II

Die McDonnell Douglas F 4F Phantom II der Luftwaffe gehört nicht mehr zum Bestand der fliegenden Truppe. Einmal als Zwischenlösung zwischen F 104 G Starfighter und einem neuen modernen und leistungsfähigen Flugzeug gedacht mit einer geplanten Einsatzzeit von 10 Jahren, bewies dieser Typ am Ende fast 40 Jahre lang das Ziegelsteine doch fliegen können.

Aber zu Ehren des "Eisenschweins" stelle ich ein paar Bilder aus Leeuwarden ein. Die Bilder von der Phantom entstanden schon 2006 und zeigen eine Maschine aus Wittmund.

Technische Daten F4F Phantom II

Länge

19,18 m

Spannweite

11,78 m

Höhe

5,01 m

Leergewicht

16,330 kg

Startgewicht

25800 kg (max. 26300 kg)

Landegewicht

17240 kg

Kraftstoffvorrat intern

6704 Liter

Startrollstrecke (mit Nachbrenner)

1329 m (980m)

Landerollstrecke

950 m

Höchstgeschwindigkeit

2,10 Mach

Einsatzreichweite

1150 km

Triebwerk

2 x J79-MTU-17A

Besatzung

2

Bewaffnung

Bordkanone M61A1 Vulcan mit 638 Schuß, AIM-9L Sidewinder, AIM-120 AMRAAM

MIG 29 Fulcrum A

Im Rahmen der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990 übernahm die Luftwaffe der BW auch 24 MIG 29 (NATO Bezeichnung Fulcrum) der NVA LSK/LV. 22 der MIG 29 wurden 2004 an Polen abgegeben.

Drehflügler (Hubschrauber)

Alouette II

Bell UH-1D "HUEY"

Die Bell UH-1D ist ein leichter Transporthubschrauber im Dienst der BW.

 

Man fand ihn bei allen drei Teilstreitkräften und im Bundesgrenzschutz. Das "HEER" erhielt 203, die "LUFTWAFFE" 131, die "MARINE" 2 und der "BUNDESGRENZSCHUTZ" 16 Hubschrauber.

 

Der Zulauf der Hubschrauber erfolgte in den Jahren 1968 bis 1970. Noch heute ist der Hubschrauber im aktiven Einsatz und kann so auf 45 Jahre bei der Truppe zurückblicken.

 

 

Technische Daten Bell UH-1D

 

Rumpflänge

12,70 m

Hauptrotordurchmesser

14,68 m

Heckrotordurchmesser

2,59 m

Rumpfbreite

2,83 m

Höhe bis Spitze Hauptrotormast

3,95 m

Geschwindigkeit, Höchst-, / Reise-,

222km/h / 200 km/h

Reichweite

450 km

Leergewicht

2315 kg

Max. Abfluggewicht

4310 kg

Besatzung

2-3 Mann

 

Die Bilder zeigen folgende Varianten:

 

SAR Variante mit innenliegender Bergewinde und notfallmedizinischen Geräten. Eingesetzt auch im zivilen Rettungswesen, wurde aufgrund der 2 Triebwerke Vorschrift aus dem zivilen Rettungsdienst herausgelöst.

 

Variante zum Ausfliegen von 3 Verwundeten, ohne der innenliegenden Bergewinde sind auch 6 Verwundete möglich.

 

Transport von 8 Soldaten und zur Sicherung mit 2 aussen montierten MG 3 (Doorguns) versehen.

 

Absetzen von Komandosoldaten mit Hilfe eines Seils (Fast-Roping).

Besser als Verschrottung!

Der Rumpf als Übungsobjekt bei der Luftlandetruppe!

Abgestellt in der Kaserne als Erinnerungsstück (Denkmal).

Sea Lynx MK 88A "MARINE"

Sea King MK 41 "MARINE"