Leopard 1 A5

 

Von 1986 bis 1992 wurden 1339 Fahrzeuge der Baulose 1 bis 4 auf den Standard A5 umgerüstet. Hauptunterscheidungsmerkmal ist der große Optikblock auf der rechten Turmoberseite. In ihm sind unter anderem ein Wärmebildgerät und ein Laserentfernungsmesser integriert. Das Raumbildentfernungsmessgerät entfiel und deren Öffnungen an den Turmseiten wurden mit Panzerplatten verschweißt. Ebenso entfiel der Schießscheinwerfer auf der Blende ersatzlos.

 

 

Technische Daten Leopard 1A5

Länge Kanone 12 Uhr

9,54 m

Länge Kanone 6 Uhr

8,17 m

Breite

3,37 m

Höhe

2,40 m

Gewicht

42,4 t

Höchstgeschwindigkeit

65 km/h

Besatzung

4

MLC

45

Ursprunglich 1. Baulos

Die folgenden Bilder zeigen ebenfalls einen Leopard 1A5 mit einer Wanne aus dem ersten Baulos.

Von Anfang an wurde bei der Entwicklung des Leopard darauf geachtet, dass Reparaturen bei Bedarf schnell im Felde erfolgen konnten. So war es einer eingespielten Mannschaft möglich, den gesamten Triebwerksblock bestehend aus Motor und Getriebe innerhalb von 20 Minuten auszutauschen. Bei den Fahrzeugen mit der nachgerüsteten Zusatzpanzerung am Turm war diese Zeit nicht mehr zu halten. Wenn ein Triebwerkwechsel anstand musste vorher ein Panzerungselement am Turm entfernt werden, genau diese Situation zeigen die Bilder.

Ursprünglich 2. oder 3. Baulos

Das zweite Baulos unterschied sich hauptsächlich durch die neue runde Außenbordsprechstelle am Heck von dem ersten Baulos. Das dritte Baulos entsprach dem zweiten Baulos plus der 4 Hebeösen an der Wanne. Diese Hebeösen wurden später auch an den Wannen des ersten und zweiten Bauloses nachgerüstet und somit ist keine eindeutige optische Identifizierung möglich.

Ursprünglich 4. Baulos

Beim vierten Baulos gibt es dann wieder einen optischen Unterschied zu den früheren Baulosen. Das Auspuffgrätling wurde Grundsätzlich geändert. Das bisher verwendete Grätling wurde durch Stangenprofile ersetzt. Diese Stangenprofile findet man auch an den anderen Fahrzeugen der Leopard 1 Familie, bis auf die Bergepanzer und den daraus abgeleiteten Varianten. Interessanter Weise wurde auch beim Bergepanzer 2 A2, obwohl es dabei um Neubaufahrzeuge handelte die später gebaut wurden, die alte Ausführung des Auspuffgrätlings weiterverwendet.

Ein weniger schön erhaltenes Exemplar, aber man kann gut den Unterbau der Turmzusatzpanzerung erkennen. Auch dass der Turmstaukorb nur an den Seiten mit den Panzerungselementen  versehen ist.